At the renaming

At the renamingGisèle Freund und Ralph Herrmanns  bei der Rückbenennung der Nördlinger Straße in Haberlandstraße 1996.
Gisèle Freund and Ralph Herrmanns  at the renaming of Nördlinger Straße as Haberlandstraße 1996.

ZerstörungDas Haus, in dem die Familie Freund wohnte, nach dem Krieg.

Gisèle Freund (gebürtig Gisela Freund), geboren am 19. Dezember 1908 in Berlin-Schöneberg (Bayerisches Viertel). Sie starb in Paris am 31. März 2000 und war eine deutsch-französische Fotografin und Fotohistorikerin. Vor ihrem Tod wurde sie französische Staatsbürgerin.
Ralph Herrmanns ist ein Nachfahre von Salomon Haberland (Gründer des Bayerischen Viertels) und lebt in Schweden.

Mehr Information: Haberlandstraße, Berlin-Schöneberg beim hendrik Bäßler verlag, 2013 erschienen

 

 

 

Vielfalt

Sehr geehrte Damen und Herren,
am  10. November abends (Programmbeginn 18 Uhr) findet das Berliner Themenjahr „Zerstörte Vielfalt“ mit einer sehr bewegenden  Großveranstaltung auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor seinen stimmungsvollen Ausklang. Ich möchte Sie herzlich dazu einladen.
Unter der Überschrift  „Zerstörte Vielfalt“ erinnert Berlin in diesem Jahr an den 80. Jahrestag der Machtübergabe an die Nationalsozialisten und den 75. Jahrestag der Novemberpogrome. In den fast 1000 Veranstaltungen der über 170 Projektpartner des Themenjahres ist es gelungen, an die zerstörerischen Auswirkungen der nationalsozialistischen Herrschaft zu erinnern und zugleich den Brückenschlag zur Vielfalt, Modernität und Toleranz einer demokratisch verfassten Gesellschaft heute zu leisten.
Diese  zentrale Botschaft des Themenjahres, dass Freiheit nur in Vielfalt gedeihen kann, wird auch die Abschlussveranstaltung prägen. Der britische Star-Geiger Daniel Hope, der Zeitzeuge Coco Schuhmann, die Zeitzeuginnen Margot Friedländer und Inge Deutschkron sowie viele andere Protagonisten der Berliner Gedenk- und Erinnerungskultur  werden diesen Abend zu einem großen Erlebnis werden lassen. Zudem wollen viele  Berliner Schüler und Jugendliche in künstlerisch ambitionierten Filmbotschaften ihren Willen bekunden, Demokratie und Freiheit zu leben und gegen Angriffe von rechts zu verteidigen.

Mit freundlichen Grüßen
Gregorio Ortega Coto

Gerne dürfen Sie diese Einladung an Freunde und Bekannte weiterleiten.