Kiezoase

2 Mitarbeiterinnen des „Kiezoase Café“ in Schöneberg besuchten im Juni den „Garten Einstein“. Danke für die Freundlichkeit und die Begeisterung!

Visit Berlin

Visit Berlin, das offizielle Reiseportal Berlins, empfiehlt die Haberlandstraße sowie die Stele für Einstein auf seiner Webseite. Vielen Dank an Herrn Mandel von Visit Berlin für seine Unterstützung.
https://www.visitberlin.de/de/blog/top-11-outdoor-aktivitaeten-berlin
Visit Berlin el portal oficial de turismo para Berlín, recomienda la calle Haberlandstraße y el Memorial para Einstein en su página web. Muchas gracias al señor Mandel de Visit Berlin por su apoyo.
https://www.visitberlin.de/de/blog/top-11-outdoor-aktivitaeten-berlinQR

Stele

QR-CODE

Endlich hat die Stele einen QR-Code. Ich bedanke mich bei einem Nachbarn der Haberlandstraße, der kostenlos die Erstellung des Codes übernommen hat.

QR-Code

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Stele

Orte des Erinnerns/Lugares del recuerdo

Bayerisches Viertel, Berlin.
Uno de los 80 carteles del memorial „Lugares del recuerdo“ en el barrio berlinés „Bayerisches Viertel“.
Texto: Los periodistas así como sus cónyuges tienen que demostrar su ascendencia aria a partir del año 1800.
15.04.1936

Glasmurmel

Bei Gartenarbeiten im Garten Einstein habe ich in einer Tiefe von ca. 50 cm diese alte Glasmurmel gefunden. Berlin-Schöneberg.
Der Garten Einstein befindet sich da, wo einst Mietshäuser standen, die im Krieg (1939-1945) zerstört worden sind. Nach dem Krieg wurde das Gelände planiert, neue Mietshäuser entstanden.

Encontré esta vieja canica a una profundidad de unos 50 cm trabajando en el jardín Einstein.
El jardín Einstein se encuentra en el lugar donde habían edificios que habían sido destruidos durante la guerra (1939-1945). Después de la guerra se allanó el terreno y construyeron nuevos edificios.

Garten Einstein, Haberlandstraße, Berlin-Schöneberg, 06.04.2020

Das Sommerhaus (Eine relative Geschichte)

Das Sommerhaus von Einstein ist in den Wintermonaten geschlossen. Ich bin dennoch hin gegangen, es ist nicht weit von Bürgerhaus entfernt, nur 900 m. Meine Neugier war groß. Erst aber machte ich einen Abstecher zu Schwielowsee gleich hinter dem Schloss.

Immer wieder sah ich auf dem Weg zum Landhaus die blauen Schilder, die die Richtigkeit meines Laufziels bestätigten. Auf einmal hinter einem Laubwald stand vor mir das Haus … Bunter? Kleiner? Eigentlich bewaldeter und nicht so solitär in der Landschaft wie in meinen Kopfbildern, sondern umgeben von anderen Anwesen.

Plötzlich hielt ein Auto vor dem Haus, an dessen Beschriftung erkannte ich, es handelt sich um eine Wachdienstfirma, die auf das Haus aufpasst. Ich fragte freundlich den Wächter, der das Eingangstor gerade abschloss:

«Darf ich mit Ihnen reinkommen, um das Haus auch von vorn zu sehen. Ich bin extra deswegen nach Caputh gekommen und wusste nicht, dass man nicht um das Haus herum gehen kann.»

«Nein», erwiderte der beleibte Mann trocken und endgültig.

Wenn Albert da gewesen wäre, hätte er von der Veranda aus zu ihm lächend gerufen: «Lassen Sie den Herrn doch reintreten, er ist ein Nachbar von mir aus Berlin-Schöneberg … wohnt auch in der Haberlandstraße. Ein netter Zeitgenosse.»

«Entschuldigen Sie Herr Professor, ich wusste nicht, wirklich, dass …», hätte der Wachmann duckmäuserisch geantwortet.

Aber mein Berliner Nachbar Herr Einstein war leider nicht mehr da, er kam aus einer Reise im Ausland 1932 nicht mehr zurück nach Deutschland. Nie wieder. Die Machtübertragung der Nazis 1933 machte es nicht möglich.

aus „Besuch im Caputh“ von G. Ortega Coto