Der graue Platz wird grün

Am Mittwoch, 22.7., erschienen um 8 Uhr zwei Mitarbeiter der Gärtnerei Pluta aus der Dahlemer Königin-Luise-Straße auf dem Breslauer Platz und luden aus ihrem Transporter aus, worauf alle Naturfreunde schon lange gewartet hatten: Pflanztröge und Erden, Drainagen und gedrahtete Pflanzensicherungen.

Unter den staunenden Augen von Mitgliedern der BI Breslauer Platz und von Platzbesuchern entstand in wenigen Stunden an der Pavillon-Sitzgruppe ein gärtnerisches Kunstwerk, das seitdem die Herzen der Menschen und der Hummeln erfreut: Unter dem Schirm von Lorbeerbäumchen decken rosa Rosen den Boden der Kunsthügel, hängen Geranien an Stauden, strecken sich Fette Henne und lila Eisenkraut, und arbeitet der Sonnenhut geduldig an seinen Blüten für den September.

Möge diesem Gruß der Natur ein langes Leben beschieden sein, und möge ihm weitere Gartenkunst  an der Platzgrenze zur Niedstraße folgen, damit der noch graue Platz auch dort erblühe. Der von der Firma Pluta zur Verfügung gestellte Wasserschlauch für die Bewässerung reicht jedenfalls bis zur Platzgrenze, wie die Aktivisten aus der Bürgerschaft bei der Erstbewässerung festgestellt haben.

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Aufruf zum Erhalt der Friedenauer Stadtteilbibliothek

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Durch den bevorstehenden Einzug der Steuerfahndung ins Friedenauer Rathaus muss unwiderruflich die dortige Stadtteilbibliothek geschlossen werden. Es hat sich daher eine Initiativgruppe gebildet, die sich für den Erhalt der Bücherei durch die Anmietung der vom Nachbarschaftsheim angebotenen Räumlichkeiten  in der Handjerystraße 44/45 einsetzt. Diese Initiativgruppe hat zur Unterstützung ihres Anliegens mit der Sammlung von Unterschriften begonnen, die einen Einwohnerantrag für die Bezirksverordnetenversammlung ermöglichen sollen.

Wer diese Anliegen unterstützen möchte, kann dies sowohl durch Eintragung in eine Sammelliste als auch durch eigenes Sammeln von Unterschriften tun. Die Liste besteht aus der eigentlichen Eintragungsseite und der Begründung für das Anliegen auf der Rückseite. Beides wird hier im Folgenden vorgestellt. Am Samstagstand der BI Breslauer Platz können zwischen 10 und 13 Uhr sowohl Unterschriften geleistet werden, als auch Unterschriftenlisten abgeholt und wieder abgegeben werden.

Die Unterschriften müssen handschriftlich geleistet werden, sonst sind sie ungültig. Teilnehmen können Einwohner und Einwohnerinnen des Bezirks Tempelhof-Schöneberg, die das 16. Lebensjahr vollendet haben. Erforderlich zur Wirksamkeit sind 1000 Unterschriften.

Unterschriftenliste zum Herunterladen

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Liebe Unterstützer und Nachbarn des Breslauer Platzes!

Bequeme Bänke auf dem Breslauer Platz. Foto: Thomas Protz

Bequeme Bänke auf dem Breslauer Platz. Foto: Thomas Protz

Mit diesem Rundbrief Nr. 5 möchten wir Sie auf den aktuellen Stand (Mai 2015)
bezüglich der Umgestaltung des Breslauer Platzes bringen:
(Im nachfolgenden Inhalt steht für Vertreter des Vereins „Initiative Breslauer Platz e.V.“ stets „BI“)

1. Sitzbänke und Pflanzkübel (Plantainer)
2. Markt
3. Gehweg und Platzbeleuchtung
4. Teilstück Lauterstraße
5. Öffentliche Toiletten
6. Brunnen
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Neuigkeiten zum Platz

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Kaum hat der Winter das Feld geräumt, sind auch die Überreste vergangener Bauarbeiten vom Breslauer Platz verschwunden. Sandhaufen, Steinhügel und Barkensperren sind wiederholt angehäuft und abgeräumt worden. Und am Ende sind auch die hässlichen Peitschenmasten abtransportiert und die nostalgischen Leuchten aus der Gründerzeit endlich ans Stromnetz angeschlossen worden.

Doch bleibt noch viel zu tun. Das Grün über den Baumscheibensitzflächen in der Lauterstraße wird demnächst von alleine kommen. Das Begleitgrün für die Bänke am Pavillon wartet dagegen noch auf seine Pflanz-Tröge, die zwar bereits ausgewählt sind, aus Wettbewerbsgründen aber zunächst ausgeschrieben werden müssen, bevor das günstigste Angebot den Zuschlag erhält. Wir können uns aber bereits auf Rosen und Lavendel freuen. Weiterlesen

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Es werde Licht!

laterneDie angekündigten Laternen sind aufgestellt und ihre silbern glänzenden Hauben behüten die in feierliches Anthrazit gekleideten Maste. Sie überragen nicht wie ihre Vorgänger die Bäume, sondern sollen in einem warmen LED-Gaslichtton die bald wieder belaubten Bäume von unten und die Wege der Fußgänger von oben beleuchten und beglänzen. Und auf den neuen Lattensitzen der Baumscheiben wird das Eis aus der bald wieder geöffneten Eisdiele sicher besonders gut schmecken. Es geht also voran mit der Neugestaltung des Platzes.

Doch hakt es noch bei der Einrichtung der verkehrsfreien und absatzlosen Fußgängerzone unter Einschluss der Lauterstraße, wie sie von der BVV am 15.10.14 mehrheitlich beschlossen wurde. Dazu läuft ein verwaltungsinternes Abwägungsverfahren, das die verschiedenen Interessen von Platznutzern, Gewerbetreibenden und Anwohnern zu berücksichtigen hat. Um hier mehr Transparenz zu schaffen, hatte die BI Breslauer Platz die Anwohner und Gewerbetreibenden der Lauterstraße zum 4. Februar in den Gastraum der Bäckerei Thürmann eingeladen. Weiterlesen

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Sitzplätze für den Platz

Bequeme Bänke auf dem Breslauer Platz. Foto: Thomas Protz

Bequeme Bänke auf dem Breslauer Platz. Foto: Thomas Protz

Sogar im geruhsamen Friedenau bleibt die Zeit nicht stehen. Auch wenn man hier manchmal durchaus diesen Eindruck gewinnen kann. Noch im vorweihnachtlichen Frostgrenzenwetter erschien auf dem Breslauer Platz ein LKW mit einer kostbaren Fracht, nämlich mit 16 Bänken für die Platzausstattung im Rahmen der Umbaumaßnahme. Und im Laufe von zwei Arbeitstagen wurden sie an den mit der BI Breslauer Platz verabredeten Bodenstellen sachgerecht verschraubt.

Es handelt sich bei diesen Bänken um eine Spezialanfertigung aus zwei Standard-Modellen der Werkstatt für behinderte Menschen Nordbahn eGmbH. Nach monatelanger Abwägung hatte sich die BI schließlich für diese Ausführung entschieden, weil einerseits ihr seitliches Gestell aus verzinktem Vierkantstahl die strenge Form des denkmalgeschützten Pavillons aufnimmt, wodurch in der Platzmitte ein harmonischer Gesamtklang erzeugt wird. Und weil andererseits die zu einer seniorengerechten Sitzkontur gebogene Holzlattungs-Form einen hohen Sitzkomfort bietet, was einen angenehmen Platzaufenthalt befördern sollte.

Wir wünschen allen Platzbesuchern für die bevorstehende Zeit des Vorfrühlings ein angenehmes Probesitzen und weisen schon einmal darauf hin, dass demnächst als weiteres Ausstattungsmerkmal acht gusseiserne Lichtmasten in einer Ausführung aufgestellt werden, wie sie bereits zur Gründerzeit Friedenaus in den westlichen Bezirken zum Einsatz kamen. Ein gaslichtwarmer LED-Farblichtton wird dann auch späten Platzbesuchern heimleuchten helfen.

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Stolpersteineinweihung in der Sentastraße in Friedenau

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Die Initiative Stolpersteine Stierstraße e.V. lädt ein zur Verlegung und feierlichen Einweihung von neuen Stolpersteinen vor dem Haus Sentastraße 3 (am Cosima-Platz):

„In der Sentastr. 3, am Cosima Platz wohnten:
Margarete Eppstein, geb. Mahn, geb. am 29.06.1868 in Breslau, deportiert am 09.09.1942 nach Theresienstadt, von dort am 29.09.1942 nach Treblinka;
Siegbert Gorzelancyk, geb. am 25.04.1887 in Samter, Posen, deportiert am 02.03.1043 nach Auschwitz;
Käthe Gorzelancyk, geb. Eppstein, verw. Jacob, geb. am 01.01.1899 in Berlin, deportiert am 02.03.1943 nach Auschwitz;
Hans Gorzelancyk, geb. am 16. 05.1929 in Velten, Brandenburg, deportiert am 02.03.1943 nach Auschwitz;
Ingeborg Jacob, geb. am 10.05.1925 in Berlin, deportiert am 01.03.1943 nach Auschwitz;
Selma Friedmann, geb. Lewy, geb. am 01.12.1861 in Hirschberg (Schlesien), Flucht in den Tod am 04.07.1942, und
Therese Brasch, geb. Brasch, geb. am 16.06.1877 in Lobens, Flucht in den Tod am 31.03.1942.

Für sie werden am 19. Dezember 2014 um 11 Uhr die Stolpersteine verlegt. Um 17 Uhr werden wir in einem feierlichen Rahmen dieser sieben durch den Rassenwahn der Nazis in den Tod getriebenen Menschen gedenken. Der Kölner Künstler Gunther Demnig hat vor etwa 20 Jahren das Stolperstein-Projekt initiiert. Damit soll die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus wachgehalten werden. In Berlin wurden bislang mehr als 5.000 Stolpersteine verlegt, in Deutschland insgesamt etwa 40.000. Vermutlich sind Sie auch schon über diese Mahnmale für Nachbarn „gestolpert“.”

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Einrichtung einer Fußgängerzone auf dem Breslauer Platz

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Der gemeinsamen Antrag (Drucksache – 1235/XIX) der Fraktionen der SPD und der Grünen zur Schaffung der rechtlichen Voraussetzungen zur Einrichtung einer Fußgängerzone auf dem Breslauer Platz hat in der letzten Bezirksverordnetenversammlung mit eindeutiger Mehrheit zustimmung erfahren. Der Antrag der CDU (Drucksache 1214/XIX) zur Aufhebung des Baustopps am Breslauer Platz ist in der BVV abgelehnt worden.

Lesen Sie zum Thema den Beitrag von Ottmar Fischer in der Oktoberausgabe der Stadtteilzeitung Schöneberg.

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Wir wollen einen Bürgerplatz, keinen Parkplatz

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Nicht nur die Friedenauerinnen und Friedenauert waren erstaunt, was das Bezirksamt auf dem Breslauer Platz bauen ließ. War doch in den langwierigen Planungen eine andere Bepflasterung des Platzes mit der Bürgerinitiative abgestimmt worden. Nun ist das Kind in den Brunnen gefallen. Wirkliche (ernstzunehmende) Einbeziehung der Bürgerschaft in die Bauplanung sieht anders aus.

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Geplanter Schmuckbrunnen auf dem Breslauer Platz

brunnen_2_roehrig01Liebe Unterstützer und Sponsoren unseres Brunnen-Projekts!

In dem Antwortschreiben von Stadtrat Krüger an unser Mitglied R. Frede vom 18. Juli 2014 werden von Stadtrat Krüger Behauptungen aufgestellt, die wir hiermit richtig stellen wollen.

Einzig richtig an den Ausführungen von Stadtrat Krüger ist, dass (lt. Angebot der Berliner Wasserbetriebe (BWB) vom 21. März 2013)  ca. 18.000 €  für die Ver- und Entsorgungszuleitung einer Brunnenstelle am Breslauer Platz anfallen werden.

Allerdings müssten bei dem von der Bürgerinitiative geforderten Schmuckbrunnen diese Kosten überhaupt nicht vom Bezirk getragen werden. Durch die Förderung über das Plätzeprogramm der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung könnten sowohl diese als auch die Baukosten des Brunnens nämlich aus den 60.000 € finanziert werden, die dem Bezirk aus dem Plätzeprogramm für weitere Gestaltelemente auf dem Platz zur Verfügung stehen. Dies wurde von der zuständigen Mitarbeiterin Reich-Schilcher (SenStadt) beim  Ortstermin am 15.10.2013 gegenüber Herrn Schack (Tiefbauamt), Herrn Richter (Büro H+L), Herrn Trinckler (SenStadt) und BI-Mitgliedern ausdrücklich bestätigt. „Sollten diese Mittel nur zum Teil für die benannten Gestaltelemente benötigt werden, ist lediglich eine schriftliche Mitteilung des Bezirks erforderlich, dass er die Restmittel für den Schmuckbrunnen verwendet sehen möchte“, so Frau Reich-Schilcher. Da nach gesicherten Erkenntnissen der BI Gestaltelemente wie Leuchten und Bänke aus der Bausumme des Platzes finanziert werden können, bleiben so ausreichend Mittel für einen Schmuckbrunnen übrig.

Wir fragen uns, warum diese Tatsache von Stadtrat Krüger verschwiegen wird! Weiterlesen

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