Neuigkeiten zum Platz

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Kaum hat der Winter das Feld geräumt, sind auch die Überreste vergangener Bauarbeiten vom Breslauer Platz verschwunden. Sandhaufen, Steinhügel und Barkensperren sind wiederholt angehäuft und abgeräumt worden. Und am Ende sind auch die hässlichen Peitschenmasten abtransportiert und die nostalgischen Leuchten aus der Gründerzeit endlich ans Stromnetz angeschlossen worden.

Doch bleibt noch viel zu tun. Das Grün über den Baumscheibensitzflächen in der Lauterstraße wird demnächst von alleine kommen. Das Begleitgrün für die Bänke am Pavillon wartet dagegen noch auf seine Pflanz-Tröge, die zwar bereits ausgewählt sind, aus Wettbewerbsgründen aber zunächst ausgeschrieben werden müssen, bevor das günstigste Angebot den Zuschlag erhält. Wir können uns aber bereits auf Rosen und Lavendel freuen. Weiterlesen

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Es werde Licht!

laterneDie angekündigten Laternen sind aufgestellt und ihre silbern glänzenden Hauben behüten die in feierliches Anthrazit gekleideten Maste. Sie überragen nicht wie ihre Vorgänger die Bäume, sondern sollen in einem warmen LED-Gaslichtton die bald wieder belaubten Bäume von unten und die Wege der Fußgänger von oben beleuchten und beglänzen. Und auf den neuen Lattensitzen der Baumscheiben wird das Eis aus der bald wieder geöffneten Eisdiele sicher besonders gut schmecken. Es geht also voran mit der Neugestaltung des Platzes.

Doch hakt es noch bei der Einrichtung der verkehrsfreien und absatzlosen Fußgängerzone unter Einschluss der Lauterstraße, wie sie von der BVV am 15.10.14 mehrheitlich beschlossen wurde. Dazu läuft ein verwaltungsinternes Abwägungsverfahren, das die verschiedenen Interessen von Platznutzern, Gewerbetreibenden und Anwohnern zu berücksichtigen hat. Um hier mehr Transparenz zu schaffen, hatte die BI Breslauer Platz die Anwohner und Gewerbetreibenden der Lauterstraße zum 4. Februar in den Gastraum der Bäckerei Thürmann eingeladen. Weiterlesen

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Sitzplätze für den Platz

Bequeme Bänke auf dem Breslauer Platz. Foto: Thomas Protz

Bequeme Bänke auf dem Breslauer Platz. Foto: Thomas Protz

Sogar im geruhsamen Friedenau bleibt die Zeit nicht stehen. Auch wenn man hier manchmal durchaus diesen Eindruck gewinnen kann. Noch im vorweihnachtlichen Frostgrenzenwetter erschien auf dem Breslauer Platz ein LKW mit einer kostbaren Fracht, nämlich mit 16 Bänken für die Platzausstattung im Rahmen der Umbaumaßnahme. Und im Laufe von zwei Arbeitstagen wurden sie an den mit der BI Breslauer Platz verabredeten Bodenstellen sachgerecht verschraubt.

Es handelt sich bei diesen Bänken um eine Spezialanfertigung aus zwei Standard-Modellen der Werkstatt für behinderte Menschen Nordbahn eGmbH. Nach monatelanger Abwägung hatte sich die BI schließlich für diese Ausführung entschieden, weil einerseits ihr seitliches Gestell aus verzinktem Vierkantstahl die strenge Form des denkmalgeschützten Pavillons aufnimmt, wodurch in der Platzmitte ein harmonischer Gesamtklang erzeugt wird. Und weil andererseits die zu einer seniorengerechten Sitzkontur gebogene Holzlattungs-Form einen hohen Sitzkomfort bietet, was einen angenehmen Platzaufenthalt befördern sollte.

Wir wünschen allen Platzbesuchern für die bevorstehende Zeit des Vorfrühlings ein angenehmes Probesitzen und weisen schon einmal darauf hin, dass demnächst als weiteres Ausstattungsmerkmal acht gusseiserne Lichtmasten in einer Ausführung aufgestellt werden, wie sie bereits zur Gründerzeit Friedenaus in den westlichen Bezirken zum Einsatz kamen. Ein gaslichtwarmer LED-Farblichtton wird dann auch späten Platzbesuchern heimleuchten helfen.

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Stolpersteineinweihung in der Sentastraße in Friedenau

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Die Initiative Stolpersteine Stierstraße e.V. lädt ein zur Verlegung und feierlichen Einweihung von neuen Stolpersteinen vor dem Haus Sentastraße 3 (am Cosima-Platz):

„In der Sentastr. 3, am Cosima Platz wohnten:
Margarete Eppstein, geb. Mahn, geb. am 29.06.1868 in Breslau, deportiert am 09.09.1942 nach Theresienstadt, von dort am 29.09.1942 nach Treblinka;
Siegbert Gorzelancyk, geb. am 25.04.1887 in Samter, Posen, deportiert am 02.03.1043 nach Auschwitz;
Käthe Gorzelancyk, geb. Eppstein, verw. Jacob, geb. am 01.01.1899 in Berlin, deportiert am 02.03.1943 nach Auschwitz;
Hans Gorzelancyk, geb. am 16. 05.1929 in Velten, Brandenburg, deportiert am 02.03.1943 nach Auschwitz;
Ingeborg Jacob, geb. am 10.05.1925 in Berlin, deportiert am 01.03.1943 nach Auschwitz;
Selma Friedmann, geb. Lewy, geb. am 01.12.1861 in Hirschberg (Schlesien), Flucht in den Tod am 04.07.1942, und
Therese Brasch, geb. Brasch, geb. am 16.06.1877 in Lobens, Flucht in den Tod am 31.03.1942.

Für sie werden am 19. Dezember 2014 um 11 Uhr die Stolpersteine verlegt. Um 17 Uhr werden wir in einem feierlichen Rahmen dieser sieben durch den Rassenwahn der Nazis in den Tod getriebenen Menschen gedenken. Der Kölner Künstler Gunther Demnig hat vor etwa 20 Jahren das Stolperstein-Projekt initiiert. Damit soll die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus wachgehalten werden. In Berlin wurden bislang mehr als 5.000 Stolpersteine verlegt, in Deutschland insgesamt etwa 40.000. Vermutlich sind Sie auch schon über diese Mahnmale für Nachbarn „gestolpert“.”

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Einrichtung einer Fußgängerzone auf dem Breslauer Platz

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Der gemeinsamen Antrag (Drucksache – 1235/XIX) der Fraktionen der SPD und der Grünen zur Schaffung der rechtlichen Voraussetzungen zur Einrichtung einer Fußgängerzone auf dem Breslauer Platz hat in der letzten Bezirksverordnetenversammlung mit eindeutiger Mehrheit zustimmung erfahren. Der Antrag der CDU (Drucksache 1214/XIX) zur Aufhebung des Baustopps am Breslauer Platz ist in der BVV abgelehnt worden.

Lesen Sie zum Thema den Beitrag von Ottmar Fischer in der Oktoberausgabe der Stadtteilzeitung Schöneberg.

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Wir wollen einen Bürgerplatz, keinen Parkplatz

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Nicht nur die Friedenauerinnen und Friedenauert waren erstaunt, was das Bezirksamt auf dem Breslauer Platz bauen ließ. War doch in den langwierigen Planungen eine andere Bepflasterung des Platzes mit der Bürgerinitiative abgestimmt worden. Nun ist das Kind in den Brunnen gefallen. Wirkliche (ernstzunehmende) Einbeziehung der Bürgerschaft in die Bauplanung sieht anders aus.

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Geplanter Schmuckbrunnen auf dem Breslauer Platz

brunnen_2_roehrig01Liebe Unterstützer und Sponsoren unseres Brunnen-Projekts!

In dem Antwortschreiben von Stadtrat Krüger an unser Mitglied R. Frede vom 18. Juli 2014 werden von Stadtrat Krüger Behauptungen aufgestellt, die wir hiermit richtig stellen wollen.

Einzig richtig an den Ausführungen von Stadtrat Krüger ist, dass (lt. Angebot der Berliner Wasserbetriebe (BWB) vom 21. März 2013)  ca. 18.000 €  für die Ver- und Entsorgungszuleitung einer Brunnenstelle am Breslauer Platz anfallen werden.

Allerdings müssten bei dem von der Bürgerinitiative geforderten Schmuckbrunnen diese Kosten überhaupt nicht vom Bezirk getragen werden. Durch die Förderung über das Plätzeprogramm der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung könnten sowohl diese als auch die Baukosten des Brunnens nämlich aus den 60.000 € finanziert werden, die dem Bezirk aus dem Plätzeprogramm für weitere Gestaltelemente auf dem Platz zur Verfügung stehen. Dies wurde von der zuständigen Mitarbeiterin Reich-Schilcher (SenStadt) beim  Ortstermin am 15.10.2013 gegenüber Herrn Schack (Tiefbauamt), Herrn Richter (Büro H+L), Herrn Trinckler (SenStadt) und BI-Mitgliedern ausdrücklich bestätigt. „Sollten diese Mittel nur zum Teil für die benannten Gestaltelemente benötigt werden, ist lediglich eine schriftliche Mitteilung des Bezirks erforderlich, dass er die Restmittel für den Schmuckbrunnen verwendet sehen möchte“, so Frau Reich-Schilcher. Da nach gesicherten Erkenntnissen der BI Gestaltelemente wie Leuchten und Bänke aus der Bausumme des Platzes finanziert werden können, bleiben so ausreichend Mittel für einen Schmuckbrunnen übrig.

Wir fragen uns, warum diese Tatsache von Stadtrat Krüger verschwiegen wird! Weiterlesen

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Das falsche Pflaster? Neuer Ärger am Breslauer Platz

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Beitrag von Karen Noetzel in der Berliner Woche vom 14.7.2014
Friedenau. Vertreter der Bürgerinitiative „Breslauer Platz“ trauen ihren Augen nicht. Der Platz sei falsch gepflastert worden.

Eigentlich sei „alles klar“ gewesen, sagt Architekt Joachim W. Glässel von der Initiative. Der Platz sollte mit hellen Granit- und dunklen Basaltsteinen gleichen Formats jeweils „auf Fuge“ bestückt werden. Doch die beauftragte Firma setzte unterschiedlich große Steine“, so Glässel. Und die Fugenmasse ist nach wenigen Wochen schon so brüchig, dass sie an vielen Stellen fehlt. Stadtentwicklungsstadträtin Sibyll Klotz (B’90/Die Grünen) nannte die Sache in einem Gespräch mit der Initiative „unfassbar“.
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Baustadtrat D. Krüger (CDU) bremst Platzfertigstellung aus

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CDU-Bezirksstadtrat Daniel Krüger will mit dem Kopf durch die Wand. Weil er sich seit Monaten weigert, den Breslauer Platz und die Lauterstraße zu einer Fußgängerzone umzuwandeln, hat die BVV im März einen Baustopp für die Lauterstraße beschlossen. Der Baustadtrat will entgegen dem vereinbarten  Konsensplan die Lauterstraße nicht auf eine Ebene mit dem Breslauer Platz anheben, sondern die Lauterstraße mit einer 3 cm tiefer gelegenen Fahrbahn und Ampel an der Einfahrt zur Rheinstraße fertigstellen lassen,  einschließlich  „Stolper“-Kanten entlang der alten Bordsteinkanten,  die vermeintlich eine Hilfe und Orientierung für Sehbehinderte zur Erkennung der Anlieferungsstraße seien. Quer durch die intensiv marktgenutzte Fläche würden diese Kanten aber für alle Fußgänger eine unzulässige  Stolperfalle auf ca. 70 m Länge schaffen, besonders Rollstuhlfahrer behindern und Sehbehinderte  gar  irritieren.

Inmitten einer Funktionsfläche, die der Markt auf dem Breslauer Platz nun einmal ist, wo Besucher in allen Richtungen queren, ist eine solche Kante nach dem Berliner-Straßen-Gesetz, § 7 Abs. 2,  daher auch nicht vorgesehen; sondern ist nur an Straßenkreuzungen und Querungen einzusetzen   –   und in keinem Fall längs einer Straße. Deshalb, und für eine sicher begehbare  Fußgängerzone, haben sich nicht nur die BI, sondern einige hundert  Friedenauer BürgerInnen in Listen eingetragen. Mehr als 400 Protestunterschriften wurden dem Bezirksstadtrat Krüger übergeben. Eine Antwort steht aus!

In einer Versammlung am 17.06.2014 im Friedenauer Rathaus (Schlesiensaal)  mit Anrainern hat Herr Krüger dennoch bekräftigt, dass er die Lauterstraße für den Anlieferverkehr der  Gewerbetreibenden, Ärzte und sonstigen Praxen offenhalten will. Damit agiert der Stadtrat gegen die ursprüngliche Planung, die 2011 zwischen der BI und dem damaligen Baustadtrat Oliver Schworck beschlossen wurde – und entgegen dem BVV-Beschluss des Bezirkes vom 22. Januar 2014! Herr Krüger hat die Anwesenden dabei allerdings nicht  informiert, dass bei entsprechender Beschilderung die Zufahrt von Taxen, Krankenfahrzeugen und eine Anlieferung zu begrenzten Zeiten  erlaubt werden kann. In anderen Bezirken ist das bereits Alltag,  wie z.B. am Adenauer-Platz, George-Grosz-Platz und Lehniner Platz,  in Fußgängerzonen und in der Potsdamer Innenstadt,  nur nicht in Tempelhof-Schöneberg!

Inzwischen wurde bekannt, dass das Rathaus Friedenau seit Anfang dieses Jahres in Regie  des landeseigenen Berliner-Immobilien-Managements (BIM) ist. Hier soll künftig die Steuerfahndung ihren Sitz haben. Nach einem der BI vorliegenden Protokoll aus einer Ausschusssitzung des Abgeordnetenhauses geht hervor, dass sich der Baustadtrat offensichtlich  gegenüber der BIM verpflichtet hat, für die  Steuerfahndung für zusätzliche Stellplätze für Einsatzfahrzeuge im unmittelbaren Umfeld des Rathauses zu sorgen. Damit würden noch mehr der ohnehin wenigen Stellplätze für die Anwohner wegfallen! Unklar ist, warum den Anwohnern das bisher verschwiegen wurde. Mag dies der eigentliche Grund sein, eine Andienungsstraße entgegen  der Vorplanung, entgegen Bürgerwunsch  und allen fachlichen  Argumenten auf dem Breslauer Platz  „durchzuziehen“ zu wollen ?
„Herr Krüger, Sie werden aus unseren Steuern bezahlt, also leisten Sie Ihre Arbeit im Sinne  der Bürgerinnen und Bürger!“, so die unmissverständliche Aussage einer BI-Vertreterin, nach  deren Auffassung der Stadtrat jetzt das Fass zum Überlaufen gebracht hat.

Schreiben Sie Ihre Meinung und Fragen dazu an Stadtrat D. Krüger :
daniel.krueger@ba-ts.berlin.de  !

Informationsflyer zum Download

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Nachnutzung des ehemaligen Güterbahnhofs Wilmersdorf

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Die frühzeitige Bürgerbeteiligung zum Bebauungsplanverfahren für die Fläche hat begonnen. In der Zeit bis zum 22.07.2014 haben BürgerInnen Gelegenheit, Stellungnahmen zu den Planungen abzugeben.

Bebauungsplan 7-68  Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 1 BauGB

Ziel/Zweck: Schaffung der planungsrechtlichen Grundlagen für die Entwicklung des Bahngeländes zwischen Handjerystraße und Innsbrucker Platz zu einem Wohngebiet mit Einzelhandels- und Dienstleistungsnutzungen an der Hauptstraße.

Sie können die Pläne und Entwürfe vom 23.06.2014 bis einschließlich 22.07.2014 einsehen und nach Erläuterung der Ziele, Zwecke und Auswirkungen der Planung Äußerungen hierzu abgeben. Das Anhörungsergebnis wird in die weitere Planung einfließen.
Auslegungsort:
Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin
Fachbereich Stadtplanung, 3.OG, Raum 3047
Auslegungszeit:
Montag bis Mittwoch von 7.30 bis 15.00 Uhr
Donnerstag von 7.30 bis 18.00 Uhr
Freitag von 7.30 bis 13.30 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung:
Frau Laatunen-Thiel, Tel.: (030) 90277-7819

Planunterlagen und weitere Info können Sie hier herunterladen
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