Perspektive Soziales Jahr -
Bundesweit absolvieren pro Jahr rund 12.000 Schulabgänger und andere Jugendliche zwischen 18 und 26 Jahren den freiwilligen Sozialdienst, der seit August 2002 als Ersatz für den Zivildienst anerkannt wird. Auch die Johanniter-Unfall-Hilfe kann in ihrem Landesverband Berlin/Brandenburg ab September das Freiwillige Soziale Jahr anbieten, denn die Bundesländer Berlin und Brandenburg haben im Mai 2003 die Trägerschaft anerkannt. "Viele Jugendliche kommen direkt von der Schule. Deshalb verstehen wir das FSJ als Bildungsjahr, in dem wir sowohl bei der Berufsfindung als auch bei der persönlichen Weiterentwicklung helfen", sagt Rainer Titze, Leiter der Personalabteilung. Bei den Johannitern erhalten die Jugendlichen unter Anleitung von pädagogisch geschulten Fachkräften Einblicke in soziale und pflegerische Berufe. Einsatzbereiche sind der Rettungsdienst (Krankentransport), Soziale Dienste (Hausnotruf-, Menü-, Betreuungsdienste), ambulante Pflege sowie die Breitenausbildung und die Jugendarbeit. Oft kann das Freiwillige Soziale Jahr auch als Praktikum für Studienfächer wie Medizin oder Sozialpädagogik angerechnet werden. Für ihren freiwilligen Dienst erhalten die Jugendlichen ein monatliches Taschengeld von 154 Euro plus eine Aufwandsentschädigung. Außerdem werden von den Johannitern die Sozialversicherungsbeiträge übernommen. Das FSJ beginnt im September und dauert in der Regel zwölf Monate, kann aber auf 18 Monate verlängert werden. Am Ende wird ein Zeugnis ausgestellt. Interessenten erhalten weiterführende Informationen unter der Telefonnummer 030 / 816 90 129 (Rainer Titze, Leiter der Personalabteilung). Schriftliche Bewerbungen an: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. |