{"id":1439,"date":"2015-02-06T15:53:27","date_gmt":"2015-02-06T14:53:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.berlin-suedwest.de\/breslauer-platz\/?p=1439"},"modified":"2015-02-06T15:53:27","modified_gmt":"2015-02-06T14:53:27","slug":"es-werde-licht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.berlin-suedwest.de\/breslauer-platz\/?p=1439","title":{"rendered":"Es werde Licht!"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.berlin-suedwest.de\/breslauer-platz\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/laterne.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1440\" src=\"http:\/\/www.berlin-suedwest.de\/breslauer-platz\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/laterne-225x300.jpg\" alt=\"laterne\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.berlin-suedwest.de\/breslauer-platz\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/laterne-225x300.jpg 225w, http:\/\/www.berlin-suedwest.de\/breslauer-platz\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/laterne-768x1024.jpg 768w, http:\/\/www.berlin-suedwest.de\/breslauer-platz\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/laterne.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>Die angek\u00fcndigten Laternen sind aufgestellt und ihre silbern gl\u00e4nzenden Hauben beh\u00fcten die in feierliches Anthrazit gekleideten Maste. Sie \u00fcberragen nicht wie ihre Vorg\u00e4nger die B\u00e4ume, sondern sollen in einem warmen LED-Gaslichtton die bald wieder belaubten B\u00e4ume von unten und die Wege der Fu\u00dfg\u00e4nger von oben beleuchten und begl\u00e4nzen. Und auf den neuen Lattensitzen der Baumscheiben wird das Eis aus der bald wieder ge\u00f6ffneten Eisdiele sicher besonders gut schmecken. Es geht also voran mit der Neugestaltung des Platzes.<\/p>\n<p>Doch hakt es noch bei der Einrichtung der verkehrsfreien und absatzlosen Fu\u00dfg\u00e4ngerzone unter Einschluss der Lauterstra\u00dfe, wie sie von der BVV am 15.10.14 mehrheitlich beschlossen wurde. Dazu l\u00e4uft ein verwaltungsinternes Abw\u00e4gungsverfahren, das die verschiedenen Interessen von Platznutzern, Gewerbetreibenden und Anwohnern zu ber\u00fccksichtigen hat. Um hier mehr Transparenz zu schaffen, hatte die BI Breslauer Platz die Anwohner und Gewerbetreibenden der Lauterstra\u00dfe zum 4. Februar in den Gastraum der B\u00e4ckerei Th\u00fcrmann eingeladen.<!--more--><\/p>\n<p>Etwa 30 Teilnehmer hatten sich eingefunden, um einerseits von Reinhard Janke (SPD), Vorsitzender des Ausschusses f\u00fcr Stadtentwicklung, sowie von Ulrich Hauschild (Gr\u00fcne), verkehrspolitischer Sprecher seiner Fraktion, den Stand des Verfahrens und die Position der beiden antragstellenden Parteien zu erfahren. Beide unterstrichen die gro\u00dfe Bedeutung der verkehrsfreien Fu\u00dfg\u00e4ngerzone f\u00fcr die Aufenthaltsqualit\u00e4t auf dem Breslauer Platz und bedauerten den z\u00e4hen Fluss des Verfahrens zur Schaffung der rechtlichen Voraussetzungen. Andererseits und haupts\u00e4chlich galt das Interesse der Teilnehmer den Auswirkungen einer verkehrsfreien Fu\u00dfg\u00e4ngerzone auf die Erreichbarkeit von Praxen f\u00fcr stadtteilferne Kunden sowie die Belieferung des Gewerbes in der Lauterstra\u00dfe.<\/p>\n<p>Als Sprecher der BI verwies Martin Gropp auf seine eigenen Erfahrungen als ehemaliger Mitarbeiter der Senatsverwaltung f\u00fcr Stadtentwicklung mit der Einrichtung von Fu\u00dfg\u00e4ngerzonen. Bei der von ihm selbst betreuten Einf\u00fchrung der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone in der Spandauer Altstadt habe es bei den Gewerbetreibenden zun\u00e4chst gro\u00dfe Sorge und auch Ablehnung gegeben. Doch infolge der positiven Entwicklung der Kundenzahlen habe sich nach und nach gro\u00dfe Zufriedenheit eingestellt. Freilich habe es dort auch den einen oder anderen Wechsel bei gewerblichen Mietern gegeben. So habe etwa ein Obsth\u00e4ndler sein Gesch\u00e4ft aufgegeben. Doch m\u00fcsse dies nicht unbedingt im direkten Zusammenhang mit der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone stehen. Ein Wechsel bei der Inhaberschaft von Ladenlokalen sei schlie\u00dflich auch sonst in der Stadt keine seltene Erscheinung.<\/p>\n<p>Als weiterer Sprecher der BI erl\u00e4uterte Jo Gl\u00e4ssel die Stellungnahme der Stra\u00dfenverkehrsbeh\u00f6rde zur Unvereinbarkeit von Fu\u00dfg\u00e4ngerzone und Anlieferverkehr. Dort hei\u00dfe es, dass aus Gr\u00fcnden der Verkehrssicherheit der Platz bei niveaugleichen Fl\u00e4chen f\u00fcr Lieferverkehr nicht geeignet sei, weswegen sowohl die Verkehrsbeh\u00f6rde als auch der Verkehrsdienst der Polizei f\u00fcr den Breslauer Platz die Ausweisung als verkehrsfreie Fu\u00dfg\u00e4ngerzone empfehlen. Weiter hei\u00dfe es dort, dass den Gewerbetreibenden als Ausgleich zu der bereits bestehenden Ladezone in der Schmargendorfer Stra\u00dfe eine zus\u00e4tzliche vor der B\u00e4ckerei Th\u00fcrmann zur Verf\u00fcgung gestellt werden k\u00f6nnte. Aus Sicht der Beh\u00f6rde seien die zur Belieferung der Gesch\u00e4fte dann anfallenden Wege von maximal 50m zumutbar. Jo Gl\u00e4ssel wies erg\u00e4nzend darauf hin, dass dar\u00fcber hinaus auch noch die erst k\u00fcrzlich aufgehobene Lieferzone an der platzseitigen Rheinstra\u00dfe wieder eingerichtet werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Doch mehrere Gewerbetreibende im Publikum bezeichneten diese Lieferwege als problematisch. Insbesondere dann, wenn es sich um den Transport von Lebensmitteln oder gro\u00dfen Mengen handelt. Als weitere Schwierigkeit wurde die schlechte Versorgung mit Kurzzeitparkpl\u00e4tzen benannt, was sich durch den Wegfall von Parkm\u00f6glichkeiten auf dem Platz und in der Lauterstra\u00dfe noch verst\u00e4rken w\u00fcrde. Es wurde verabredet, dass die BI Breslauer Platz die vorgebrachten Sorgen zur Grundlage eigener Nachforschungen zu L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten macht und nach Ablauf von etwa 6 Wochen in einer weiteren Veranstaltung die erzielten Ergebnisse zur Diskussion stellt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die angek\u00fcndigten Laternen sind aufgestellt und ihre silbern gl\u00e4nzenden Hauben beh\u00fcten die in feierliches Anthrazit gekleideten Maste. 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